Starfotograf Juri Reetz offenbar erstochen

Tragödie in Berlin: Starfotograf Juri Reetz offenbar erstochen

Es war nahezu undenkbar, dass er auf den roten Teppichen der Hauptstadt bei besonderen Events fehlt: Juri Reetz. Nun ist der beliebte Fotograf plötzlich aus dem Leben gerissen worden.

Mord aus Notwehr? Das ist zum Tod von Juri Reetz bekannt

Laut Pressemitteilung der Berliner Polizei wurde Reetz tot in der Wohnung einer ehemaligen Geliebten aufgefunden. Die Beamten waren zum Ort des Geschehens geeilt, nachdem sie gegen 16:20 Uhr von Nachbarn alarmiert wurden, die Hilfeschreie einer Frau gehört hatten.

Offenbar geht die Staatsanwaltschaft von einer Tat in Notwehr aus, denn die Frau wurde nach einer Vernehmung wieder in die Freiheit entlassen. Weitere Details sind auch einige Tage nach dem Vorfall nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

Große Anteilnahme unter Prominenten

Die traurige Nachricht vom Tod von Juri Reetz wurde als erstes durch die Fotoagentur „Sabine Brauer” auf Instagram veröffentlicht. Dort wird Reetz als „herzensguter Mensch” gewürdigt, der „mit seinem Engagement und seiner humorvollen Art eine riesige Lücke hinterlässt.”.

Auch Prominente reagieren geschockt. So kommentiert etwa die Schauspielerin Susan Sideropoulos: „Wie furchtbar. Es war immer eine Freude, ihn zu sehen, über so viele Jahre.“

Eine traurige Einschätzung, der sich wohl viele Menschen anschließen, die Juri Reetz persönlich kennengelernt haben. Und von diesen wird es insbesondere in Berlin viele geben.

Bereits zu Beginn der Regierungszeit von Klaus Wowereit sorgte Reetz mit seinen Bildern maßgeblich für das Image des „Champagner-Bürgermeisters“.

Juri Reetz konnte Stars und Sternchen auf einzigartige Weise in Szene setzen. Meist spontan und immer individuell. Nun wird dieses Talent in Zukunft schmerzlich vermisst werden.